Filmbildung

Starke Filmbildung, starke Persönlichkeiten

Filmbildung oder Filmerziehung findet in Schweizer Schulen leider immer noch nur sehr marginal statt. Lediglich jede/r zwanzigste Schüler/in verfügt am Ende der Schulzeit über ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweisen von Filmen, verbringen aber mehr Zeit mit dem Konsum von audiovisuellen Inhalten, als sie die Schulbank drücken.

Das Filmbüro veranstaltet und bewirbt Schulvorführungen im Auftrag von Filmverleihern im Rahmen ihrer Auswertungsstrategie in Zusammenarbeit mit einem Partnernetzwerk. Darüberhinaus hat das Filmbüro im Auftrag des Kino- und Filmverleiherverbandes ProCinema eine Bestandesaufnahme zur Schweizer Filmbildung verfasst, die als Diskussionsgrundlage für einen zu gestaltenden Veränderungsprozess dienen sollte (auf Anfrage verfübar). Konkret regte und regt das Filmbüro an, das erfolgreiche Filmbildungskonzept “SchulKinoWochen”, das in Deutschland, aber auch in Frankreich und England einen starken Zuspruch erlebt, in der Schweiz einzführen. Dieses Ziel verfogt das Filmbüro weiterhin mit Leidenschaft und Überzeugung weiter.

Warum braucht es Filmbildung?

*Filme sind wichtige Sozialisationsagenten *

_„Filme haben eine herausragend identitätsstiftende Funktion (…) und leisten einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Sie können helfen, Aggressionen und Ängste zu überwinden, Verständnis zu vermitteln und Kompromisse zu finden. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass Jugendliche lernen, sich vor Inhalten zu schützen, die ihnen schaden können“. _

Irene Alt, Kinder- und Jugendschutzministerin des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.

Filmbildung vermittelt Heranwachsenden entsprechend einen kritischen, genuss- und lustvollen Umgang mit Filmen. Filmbildung verwandelt das passive Vorwissen, das viele Heranwachsende haben, in aktives Verständnis.

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Chancengleichheit durch Kulturelle Teilhabe*
Filmbildung ermöglicht kulturelle Teilhabe, wobei kein besseres Handlungsfeld als die Schule sich hierzu eignet.

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Chancengleichheit durch Ausdruckskompetenzen*
Gerade Kinder aus bildungsfernen Schichten profitierne enorm von der Filmbildung und können so ihre “Leseschwächen” ausgleichen.